Definition
Der Estrich ist die tragende Ausgleichsschicht im Fußbodenaufbau, auf der das Parkett verlegt wird. Er sorgt für eine ebene, stabile und trockene Fläche und bildet damit die Grundlage für jede Parkettverlegung. Ohne einen fachgerechten Estrich hält kein Parkettboden dauerhaft.
Warum Estrich wichtig ist
Als Parkett-Fachbetrieb prüfen wir den Estrich vor jeder Verlegung als Erstes, denn er entscheidet über die Lebensdauer des gesamten Bodens. Ist er zu feucht, uneben oder nicht ausreichend abgebunden, quillt das Holz, es bilden sich Fugen oder das Parkett löst sich vom Untergrund. Feuchtigkeitsmessung und Ebenheitskontrolle gehören deshalb zu unserem festen Ablauf bei Aufmaß und Beratung vor Ort – erst wenn der Estrich passt, verlegen wir. Gerade bei Altbauten in Dortmund, Unna oder Hagen, wo oft historische Böden auf gewachsenen Estrichen liegen, ist diese Prüfung entscheidend für ein sauberes Ergebnis.
Beispiel
Bei einer Altbauwohnung in Dortmund-Wambel stellten wir bei der Feuchtigkeitsmessung fest, dass der Zementestrich noch über dem für Parkett zulässigen Grenzwert lag, obwohl die Baustelle optisch trocken wirkte. Wir haben die Verlegung um zwei Wochen verschoben, den Estrich mit einer Folienheizung schneller austrocknen lassen und erst danach das Eichenparkett verklebt. Ohne diese Messung hätte sich der Boden nach wenigen Monaten wahrscheinlich gewölbt.
Verwandte Begriffe
- Untergrundvorbereitung
- Feuchtigkeitsmessung
- Verlegeuntergrund
- Aufmaß
- Parkett verlegen