Fischgrätmuster

Definition

Das Fischgrätmuster ist eine klassische Verlegeart für Parkett, bei der rechteckige Holzstäbe im rechten Winkel zueinander versetzt angeordnet werden. Es entsteht ein durchgehendes Zickzack-Muster, das an die Gräten eines Fisches erinnert – daher der Name. Jeder Stab stößt exakt an die Kante des nächsten, ohne dass Fugen sichtbar auseinanderlaufen.

Warum Fischgrätmuster wichtig ist

Für uns als Fachbetrieb ist das Fischgrätmuster eines der anspruchsvollsten Verlegebilder überhaupt. Anders als bei einer geraden Verlegung braucht es exaktes Aufmaß, sauberen Zuschnitt und viel Erfahrung im Umgang mit dem Material – jeder Stab muss passgenau sitzen, sonst wirkt das ganze Bild schief oder die Fugen laufen ungleichmäßig. Wir sehen das Muster häufig in Altbauwohnungen und bei Kunden, die einen repräsentativen, zeitlosen Boden wünschen. Wird es sauber verlegt, hält es Jahrzehnte und gewinnt beim Schleifen und Ölen sogar an Tiefenwirkung, weil das Licht in jedem Feld anders auf die Maserung fällt.

Beispiel

Bei einem Wohnzimmer mit rund 25 Quadratmetern in Dortmund-Kirchlinde haben wir Eichenstäbe im Fischgrätmuster verlegt. Vor Ort haben wir zunächst die Raumachse mit der Schlagschnur festgelegt, damit das Muster mittig und parallel zu den Wänden verläuft – bei schiefen Altbauwänden ein entscheidender Schritt, sonst laufen die Randreihen krumm zu. Jeder Stab wurde einzeln angepasst, verklebt und leicht angedrückt. Nach dem Trocknen haben wir den Boden geschliffen und zweimal geölt, damit die Maserung der einzelnen Felder gut sichtbar bleibt.

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