Fischgrät-Verlegung

Definition

Die Fischgrät-Verlegung ist ein Verlegemuster, bei dem rechteckige Parkettstäbe im rechten Winkel zueinander versetzt werden, sodass ein durchgängiges Zickzack-Muster entsteht, das an die Gräten eines Fisches erinnert. Jeder Stab stößt mit seiner Kopfseite an die Längsseite des nächsten – dadurch ergibt sich ein Muster ohne durchlaufende Fugenlinien.

Warum Fischgrät-Verlegung wichtig ist

Wir sehen bei Kunden immer wieder, dass die Verlegeart über die Wirkung eines ganzen Raumes entscheidet. Ein Fischgrät-Muster gibt einem Zimmer Struktur und Tiefe, lässt Flure optisch länger wirken und bringt selbst bei einer einzigen Holzart ein hochwertiges, fast schon gestalterisches Element in den Raum. Weil jeder Stab exakt zugeschnitten und im richtigen Winkel angesetzt werden muss, verzeiht dieses Muster keine Ungenauigkeit – Aufmaß, Untergrundvorbereitung und ruhige Hand beim Verlegen entscheiden darüber, ob am Ende ein klares, gleichmäßiges Muster steht oder sichtbare Unregelmäßigkeiten. Genau hier zeigt sich, ob ein Betrieb sein Handwerk versteht.

Beispiel

Bei einem Altbau in Dortmund-Wambel wünschte sich die Kundin für ihr Wohnzimmer ein Fischgrät-Muster aus Eichenparkett, das zur Stuckdecke passen sollte. Wir haben vor Ort Aufmaß genommen, den Raum in der Mitte angerissen und von dort aus symmetrisch nach außen verlegt, damit das Muster an beiden Wänden gleichmäßig ausläuft. Jeder Stab wurde einzeln passgenau geschnitten, verklebt und ausgerichtet – erst danach kamen Schleifen und Versiegeln. Das Ergebnis: ein Boden, der auch nach Jahren noch sauber in der Flucht liegt.

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