Mehrschichtparkett

Definition

Mehrschichtparkett ist Parkett, dessen Dielen aus mehreren verleimten Holzschichten bestehen: einer Nutzschicht aus Echtholz oben, einer oder zwei Trägerschichten darunter, meist aus Nadelholz oder Sperrholz. Diese Bauweise macht die Diele formstabiler als Massivholzparkett und dadurch besser geeignet für Fußbodenheizung und größere Räume.

Warum Mehrschichtparkett wichtig ist

Für unsere Kunden im Ruhrgebiet und Sauerland ist die Wahl zwischen Mehrschicht- und Massivparkett oft die erste große Entscheidung im Beratungsgespräch. Mehrschichtparkett arbeitet weniger bei Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen, deshalb empfehlen wir es häufig bei Fußbodenheizung oder in Altbauwohnungen mit unregelmäßigem Raumklima. Die Nutzschicht bestimmt dabei, wie oft der Boden später abgeschliffen werden kann – das ist ein Punkt, den wir bei jedem Aufmaß genau ansprechen, damit später keine Überraschungen entstehen.

Beispiel

Bei einer Sanierung in Dortmund-Wambel mit Fußbodenheizung haben wir uns für Mehrschichtparkett mit 3,5 mm starker Eichen-Nutzschicht entschieden. Die Trägerlagen aus Fichte sorgen dafür, dass sich der Boden trotz der Wärme von unten nicht wölbt. Nach dem Verlegen wurde die Oberfläche geölt, sodass sie sich bei Bedarf partiell nachbehandeln lässt, ohne den ganzen Raum abzuschleifen.

Verwandte Begriffe