Verklebte Verlegung

Definition

Bei der verklebten Verlegung wird jede einzelne Parkettdiele vollflächig mit dem Untergrund verklebt. Das Parkett geht dabei eine feste Verbindung mit dem Estrich ein und liegt nicht schwimmend, sondern ist vollflächig fixiert. Diese Methode gilt im Parkettbau als die hochwertigste und stabilste Verlegeart.

Warum verklebte Verlegung wichtig ist

Die Wahl der Verlegeart entscheidet über Trittschall, Haptik und Lebensdauer eines Parkettbodens – und genau hier zeigt die verklebte Verlegung ihre Stärken. Weil jede Diele fest mit dem Untergrund verbunden ist, entsteht ein besonders ruhiger, satter Trittschall ohne das hohle Geräusch, das bei schwimmend verlegten Böden manchmal auftritt. Auch das Arbeiten des Holzes bei Feuchte- und Temperaturschwankungen wird durch die Verklebung besser kontrolliert, was Fugenbildung reduziert. Gerade bei Fußbodenheizungen und großen Raumflächen ist die verklebte Verlegung deshalb häufig die richtige Wahl, da sie die Wärme gleichmäßiger überträgt und die Dielen dauerhaft in Position hält. Für uns bei Bolik ist sie ein Handwerk, das Erfahrung verlangt: Der Untergrund muss exakt vorbereitet, der Kleber passend zur Holzart und Raumsituation gewählt werden.

Beispiel

In einem Wohnzimmer in Dortmund-Wambel haben wir vor Kurzem Eichendielen über einer Fußbodenheizung verlegt. Statt schwimmender Verlegung haben wir uns für die vollflächige Verklebung entschieden, da sie die Wärme besser an die Raumluft weitergibt und das Risiko von Fugenbildung durch die trockene Heizungsluft im Winter deutlich verringert. Nach dem Aufmaß vor Ort wurde der Estrich geprüft, grundiert und die Dielen anschließend Reihe für Reihe eingeklebt und angepresst. Das Ergebnis: ein Boden ohne Hohlklang, der sich auch nach der ersten Heizperiode nicht verzogen hat.

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