Schwimmende Verlegung

Definition

Bei der schwimmenden Verlegung wird das Parkett nicht mit dem Untergrund verklebt, sondern liegt lose auf einer Trittschall- oder Dämmunterlage auf. Die einzelnen Dielen werden untereinander verleimt oder über Klick-Systeme miteinander verbunden, sodass ein zusammenhängender Belag entsteht, der als Ganzes auf dem Boden "schwimmt".

Warum Schwimmende Verlegung wichtig ist

Wir setzen die schwimmende Verlegung vor allem dort ein, wo eine Verklebung nicht sinnvoll oder nicht möglich ist – etwa auf Fußbodenheizungen mit bestimmten Belagsanforderungen, bei Mietwohnungen, in denen später wieder rückstandsfrei zurückgebaut werden soll, oder auf Untergründen, die nicht hundertprozentig eben oder für eine Verklebung geeignet sind. Der Aufbau geht schneller vonstatten als eine Vollverklebung und verzeiht kleinere Unebenheiten im Estrich. Gleichzeitig sollten Sie wissen: Der Trittschall wird bei schwimmender Verlegung anders übertragen als bei verklebtem Parkett, und ein "hohles" Laufgeräusch kann entstehen, wenn die Dämmunterlage nicht zum Raum und zur Nutzung passt. Genau hier zeigt sich, warum die Wahl der Verlegeart Erfahrung braucht – wir prüfen Untergrund, Raumnutzung und Heizsystem vor Ort, bevor wir eine Empfehlung aussprechen.
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Beispiel

Eine Kundin in Dortmund-Wambel wollte in ihrer Mietwohnung Eichenparkett verlegen, ohne den vorhandenen Estrich dauerhaft zu verändern, weil sie in ein paar Jahren eventuell auszieht. Wir haben ihr zur schwimmenden Verlegung mit einer hochwertigen Trittschalldämmung geraten: Die Fertigparkett-Dielen wurden auf der Dämmschicht verlegt und untereinander verleimt, ohne Kontakt zum Estrich. Beim Auszug lässt sich der Boden bei Bedarf wieder herausnehmen, ohne dass Kleberreste oder Beschädigungen am Unterboden zurückbleiben.

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