Mosaikparkett

Definition

Mosaikparkett besteht aus kleinen, meist rechteckigen Holzstäben (Lamellen), die zu quadratischen Fertigelementen zusammengefasst und in wechselnder Faserrichtung verlegt werden – klassischerweise im sogenannten Fischgrät– oder Würfelmuster. Die einzelnen Stäbchen sind vergleichsweise dünn und werden meist vollflächig verklebt.

Warum Mosaikparkett wichtig ist

Für uns als Betrieb mit über 40 Jahren Erfahrung ist Mosaikparkett ein Klassiker, der in Dortmund und Umgebung besonders in Altbauten und Wohnungen aus den 1950er- bis 1970er-Jahren zu finden ist. Viele Kunden haben es unter Teppich oder PVC verborgen und wissen gar nicht, welcher Bodenschatz dort schlummert. Weil die Stäbchen dünn sind, verlangt das Aufarbeiten – Schleifen, Ölen oder Versiegeln – ein besonders feines Gespür, denn es bleibt kaum Material für Fehlerkorrekturen übrig. Gerade hier zeigt sich, ob ein Betrieb sein Handwerk wirklich versteht: zu grobes Schleifen kann alte Mosaikparkett-Böden irreparabel schädigen.

Beispiel

Bei einer Altbauwohnung in Dortmund-Wambel haben wir kürzlich unter drei Lagen Teppichboden ein Fischgrät-Mosaikparkett aus Eiche freigelegt. Nach vorsichtigem Abschleifen in mehreren Etappen und einer Versiegelung mit mattem Parkettlack kam das Fischgrät-Muster wieder klar zur Geltung – ein Ergebnis, das die Eigentümerin nicht mehr für möglich gehalten hatte, da sie den Boden zuvor nur als „alten Dielenrest unter dem Teppich" kannte.

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