Tafelparkett

Definition

Tafelparkett ist eine hochwertige Parkettform, bei der einzelne Holzstäbe zu quadratischen oder rechteckigen Elementen – den sogenannten Tafeln – vormontiert werden. Diese Tafeln zeigen oft symmetrische Muster wie Fischgrät, Würfel oder Flechtoptik und werden anschließend wie große Fliesen nebeneinander verlegt. Anders als bei Stab- oder Landhausdielen entsteht so ein durchgängiges, geometrisches Gesamtbild über die ganze Raumfläche.

Warum Tafelparkett wichtig ist

Für uns ist Tafelparkett eines der anspruchsvollsten Böden, die man verlegen kann, weil jede Tafel exakt zur nächsten passen muss – Fugenverlauf und Musterachsen dürfen keinen Millimeter Versatz haben. Wer sich für Tafelparkett entscheidet, will meist mehr als einen Fußboden: Es ist ein gestalterisches Statement, das man aus Villen, Altbauten und repräsentativen Räumen kennt. Genau deshalb braucht Tafelparkett ein geübtes Auge beim Aufmaß und beim Verlegen selbst, damit das Muster am Ende wirklich ruhig und symmetrisch wirkt und nicht wie zusammengewürfelt aussieht.

Beispiel

Bei einem Wohnzimmer in Dortmund-Wambel haben wir vor Kurzem Eichen-Tafelparkett im Fischgrätmuster verlegt. Jede Tafel bestand aus 16 einzelnen Stäben, die bereits im Werk zu einem 60×60-cm-Quadrat verklebt waren. Vor dem Verlegen haben wir den Raum genau ausgemessen und die Mittelachse markiert, damit das Muster symmetrisch von der Zimmermitte nach außen läuft und an den Wänden keine unschönen Reststücke entstehen. Nach dem Verlegen wurde die Fläche geschliffen und geölt, damit die Tafelübergänge optisch komplett verschwinden und der Boden wie aus einem Guss wirkt.

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