Definition
Die Trittschalldämmung ist eine Schicht, die unter dem Parkett verlegt wird, um Gehgeräusche und Aufprallschall zu reduzieren, die sonst in die darunterliegenden Räume oder Geschosse übertragen werden. Sie besteht je nach Untergrund und Parkettart aus Materialien wie Kork, Schaumstoff, Holzfaser oder Gummigranulat und wird direkt zwischen Estrich und Parkett eingebracht.
Warum Trittschalldämmung wichtig ist
Wir erleben es bei fast jedem Aufmaß vor Ort: Kunden denken zuerst an die Optik des Parketts und erst danach an das, was darunter liegt – dabei entscheidet genau diese Schicht darüber, wie das Wohnen im Alltag klingt. In Mehrfamilienhäusern ist eine ausreichende Trittschalldämmung meist sogar bauordnungsrechtlich vorgeschrieben, weil Nachbarn sonst jeden Schritt mithören. Aber auch im Einfamilienhaus macht sich eine gute Dämmung bemerkbar: Schritte auf der Treppe oder im Kinderzimmer klingen gedämpfter, das Parkett fühlt sich unter dem Fuß angenehmer an, und Klapper- oder Hohlgeräusche, die bei schwimmender Verlegung entstehen können, werden deutlich reduziert. Welches Material und welche Stärke sinnvoll sind, hängt von der Holzart, der Verlegeart und dem Untergrund ab – das prüfen wir bei jeder Beratung individuell, statt pauschal die günstigste Lösung anzubieten.
Beispiel
Bei einer Altbauwohnung in Dortmund-Wambel haben wir Eichenparkett schwimmend auf einem unebenen Estrich verlegt. Ohne zusätzliche Maßnahme hätte die Dämmung bei Belastung nachgegeben und mit der Zeit Hohlstellen erzeugt, die beim Gehen klappern. Wir haben deshalb eine kork-basierte Trittschalldämmung mit ausgleichender Wirkung gewählt, die kleinere Unebenheiten im Estrich mit abfedert. Das Ergebnis: ein ruhiger, satter Gang übers Parkett, ohne dass die Nachbarn im Erdgeschoss jeden Schritt hören.
Verwandte Begriffe
- Schwimmende Verlegung
- Estrich
- Dampfsperre
- Parkett verlegen
- Untergrundvorbereitung